Die Terrasse bekommt eine Grundpflege

Veröffentlicht am 20. September 2018 von Roman
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Im Herbst steht immer viel Arbeit an auf unserer Terrasse. Mittlerweile sind die Pflanzen alle schon groß geworden und haben es sich so richtig gemütlich gemacht. Da sie anders als in einem Garten in Trögen sind, müssen sie auch mehr als sonst üblich gedüngt und mit Wasser versorgt werden. Und sie müssen auch regelmäßig geschnitten werden, damit sie nicht zu groß werden und sie der Wurzelstock im Trog nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen kann.

Das alles ist immer eine Menge Arbeit und wir haben uns dieses Jahr dazu entschlossen, professionelle Unterstützung zu holen. Dies ist ja in der Stadt gar nicht so selten und so haben wir schon einige Male in unserer Gegend den Lieferwagen von Doris Minich's Gärten stehen sehen und da einfach mal angerufen. Doris Minich kam bei uns kurz darauf vorbei und hat mit uns gemeinsam die notwendigen Arbeitsschritte aufgenommen und auch eigene vorgeschlagen, die wir dann kurz später als Kostenvoranschlag erhalten haben. Ein Investment, welches wir machen wollten. Denn einerseits ist es aus Profihand (Schnitt und Düngung sind ja eine eigene kleine Gartenwissenschaft) und andererseits wollten/konnten wir einige der Arbeiten nicht selbst machen.

So ist es zum Beispiel immer extrem mühsam eine abgestorbene Pflanze (der letzte Winter hat ja leider wieder ein paar Pflanzen auf dem Gewissen, darunter unser schöner großer Lorbeerbaum – siehe hier am letzen Bild ganz rechts hinter dem Geländer vor 2 Jahren – und auch wieder ein paar Eiben) aus den Trögen zu bekommen, da der Erdballen ein einziger, dichter Wurzelballen geworden ist. Oder auch der Efeu, der sich mittlerweile hinter und unter Trögen ausbreitet und vor allem auch an Bereichen außerhalb vom Geländer wächst und gedeiht. Dafür benötigen wir jemanden, der erfahren ist und mit entsprechender Ausrüstung und Schwindelfreiheit über das Geländer steigt und dann die Pflanzen zurückschneidet.

Vorarbeiter und Helfer kamen in der Früh und haben fleißig bis abends auf unserer Terrasse gewerkt und dabei all die anstehenden Dinge erledigt. Vielleicht hätte man es selbst ein klein weniger gründlicher und exakter gemacht (zum Beispiel den Buxbaumschnitt), aber es ist einfacher etwas nachzuarbeiten als die groben Tätigkeiten alle zu machen. Und was besonders toll ist, der abgefallene Grünschnitt wurde auch gleich entsorgt (und wahrscheinlich fachgerecht einer Kompostierung zugeführt) und die diversen Pflanzen bzw. notwendige Erde besorgt und auf die Terrasse hinaufgetragen.

Unser Fazit: es zahlt sich durchaus aus. Vielleicht muss man es nicht 2- bis 4-mal im Jahr machen, aber einmal pro Jahr ist auf jeden Fall sehr angenehm und man kann dann auch ein paar Arbeiten kumuliert erledigen lassen. Die Qualität, Freundlichkeit und Kompetenz von Doris Minich's Gärten hat uns auf jeden Fall überzeugt.

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Hier ein paar Bilder von heute Morgen bevor die Garten-Barber von Doris Minich kommen. Ein wunderschöner Tag steht bevor uns auch für die Helfer ist es sicher angenehmer, bei gutem Wetter hier im grünen Idyll zu werken. Auch wenn so ein etwas verwilderter Terrassengarten etwas sehr schönes ist und viel Gemütlichkeit ausstrahlt, so muss dafür doch von Zeit zu Zeit gründlich daran gearbeitet und manchmal auch radikal zurückgeschnitten werden. Denn nur so fühlen sich die Pflanzen wieder pudelwohl und können sich weiter entfalten. Der Eindruck bei vielen wilderen Gärten täuscht ganz gerne darüber hinweg, wieviel Arbeit und Grundpflege hier hinein fließt, damit am Ende ein tolles und üppiges Gartenerlebnis entsteht.

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Eine der beiden Eiben im Trog (hinten im Bild) ist leider eingegangen und auch die andere sieht nicht gerade gesund aus. Solche große Pflanzen aus den Trögen zu bekommen ist immer harte Arbeit, da sich die Wurzeln komplett ausgebreitet haben und es schwer ist, mit Werkzeug ins dichte Erdreich zu stechen. Da benötigt es viel Kraft und gutes Werkzeug. Und wir wollen die Tröge (auch, weil wir sie nicht mehr nachbekommen) weiter nutzen. Garantie dafür haben wir zwar keine bekommen, aber am Ende hat es gut funktioniert.

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Der abfallende Grünschnitt wird gesammelt und dann auch gleich wegtransportiert. Dafür steht auf dem Kostenvorschlag auch eine eigene Position. Es zahlt sich aber aus und es ist nach der Arbeit alles gleich wieder sauber und das Grünzeug abtransportiert zur fachgerechten Kompostierung.

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Hier kann man gut erkennen, wie es sich der Efeu in den Ecken schon so richtig gemütlich gemacht hat. Die Feuchtigkeit ist auch nicht gut für das Terrassenholz, welches so noch schneller verwittert und irgendwann dann morsch wird und ersetzt gehört. Daher muss man insbesonders bei solchen Bodendeckern aufpassen oder auch bei Staunässe unter Trögen (immer auf Tonfüße stellen, damit das Wasser gut ablaufen kann und sich durch die Belüftung kein Schimmel oder Pilz darunter ansiedeln kann. Das mögen weder Terrassenholz noch die Pflanze selbst.

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Die Buxbäume haben wieder ihren vorgesehenen quadratischen Look. Noch etwas selbst nacharbeiten und dann sieht es fast wieder aus wie in Schönbrunn.

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